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Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler 1910
© Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler
Die Ereignisse der Jahre 1990 – 2000 Das Geschäftsjahr 1998 verlief ganz normal. Die abgeschlossenen Verträge und Spieltermine wurden eingehalten und es war innerhalb  des Korps spürbar, dass die Kameradschaft und der Spaß am gemeinsamen Spiel wieder im Vordergrund standen. In dieser Zeit bestätigte sich der Grundsatz: „Weniger (Spieltermine, Wettstreite etc.) ist mehr“ (Kameradschaft, Spaß und Freude) Am 13. Juni fand ein Familienwandertag statt. Er begann in Gressenich. Auf dem Nachhauseweg legte man einen „feuchten“  Zwischenstopp im Feuerwehrgerätehaus Bohl ein, um anschließend durch den Stadtwald zum Vereinslokal Szawalla zu ziehen, um dort in gemütlicher Runde den Abend zu verbringen. Außerdem fand im Oktober ein Bowlingwettkampf unter Beteiligung der gesamten Korpsfamilie statt.  11 Spieltermine für das Jahr 1999 standen zu „Buche“. Aus beruflichen Gründen stand Michael Roth bei den Neuwahlen nicht mehr  für die Vorstandsarbeit zur Verfügung. An seiner Stelle wurde Helmut Kersten zum Vorsitzenden gewählt, der von Michael Roth bei  offiziellen Anlässen kameradschaftlich unterstützt wurde. Da es immer häufiger zu Engpässen bei den Flötisten kam, sollte ein neues Ausbildungskonzept für Problemlösung sorgen.  Gestandene Spielleute aus den Reihen der Tambouren und Lyraspieler waren schnell gefunden und erlernten das Flötenspiel. Neben einem Wochenendausflug nach Obermaubach wurde auch eine Autorally durch Eschweiler für die Kameradschaftspflege  durchgeführt. Das Jahr 2000 – auch Millennium genannt – war für das Trommler- und Pfeiferkorps ein Jahr der Überraschungen.  Neben dem Spielbetrieb sollte auch das 90 jährige Bestehen des Korps nicht zu kurz kommen.  Im Hinblick auf das 100 jährige Jubiläum des Korps 2010 wurde das 90 jährige nur im engsten Kreis der Korpsfamilie gefeiert. Man war sich einig, die Kasse wegen der zu erwartenden Kosten zum 100 jährigen nicht überstrapazieren zu wollen. Ein weiteres Ereignis warf seine Schatten voraus. Seit Frühjahr 2000 pfiffen es die „Spatzen von den Dächern“,  dass der Korpsführer und langjährige Mitglied der KG Narrenzunft Pumpe-Stich, Hans Krott, in der Session 2000/01 das Narrenzepter über Eschweiler schwingen sollte. Dass das keine „Zeitungsente“ war, wurde durch den Prinzenwahlausschuss  am 20. Oktober 2000 bestätigt. Hans Krott – Prinz Hans IV. – wurde im Vereinslokal des Spielmannszuges Szawalla einstimmig für die Session 2000/2001 zum Prinzen Karneval von Eschweiler gewählt.  Sein Zeremonienmeister und Neffe Frank Jansen, ebenfalls ein Spielmann und Gründer des Spielmannszuges  KG Narrenzunft Pumpe-Stich begleitete ihn in die „fünfte Jahreszeit“ auf Schritt und Tritt. Bei der anschließenden Prinzenkührung  durch den unvergessenen Komiteepräsidenten Jupp Carduck in der Aula der Waldschule erlebten die vielen Gäste einen karnevalistisch lustigen Abend, der sich bei Els und kühlen Blonden bis zum frühen Morgen hinzog. Wesentlichen Anteil zum guten Gelingen der Prinzenkürung hatte auch das Trommler- und Pfeiferkorps der Freiwilligen Feuerwehr  der Stadt Eschweiler. Die Spielleute „seines“ Korps überzeugten durch gutes Spiel und zeigten wieder einmal, dass Kameradschaft  nicht nur ein Wort im Sprachgebrauch ist sondern auch gelebt wird. Bei der Vorstellung des Prinzen, Hans IV., und seines Zeremonienmeisters Frank, am 12. November 2000, Tag des Eschweiler Karnevals, zeigten die Spielleute ihr ganzes Können.  Sehr zur Freude aller „Fastelovendsjecke“. Mit ein bisschen Wehmut beschloss der Vorstand im Jahr 2000 auf Grund fehlender Kinder,  keine Kinderweihnachtsfeier mehr zu gestalten. Stattdessen sollte eine Weihnachtsfeier für die gesamte Korpsfamilie stattfinden.  2001 - 2009 Ein Jahr mit zwei Gesichtern sollte das Jahr 2001 werden. Am 20. Januar 2001 wurde Hans Krott als Prinz Hans IV. zum Prinzen  und sein Neffe, Frank Jansen als Zeremonienmeister proklamiert. Für beide ging ein Traum in Erfüllung. Als „Herzog Sparpöttche  vam Trömmelche vam Kues – in Anspielung auf seine Hobbys – herrschte er mit Zeremonienmeister Frank über das närrische Volk in der Indestadt. Neben vielen Terminen zählte die Überraschungparty, auf der Feuerwache, seiner Spielkameraden zu Ehren von  Prinz Hans IV. zu den Höhepunkten seiner närrischen Regentschaft.  Nach einer Spielsaison mit vielen Spielterminen wurde im November 2001 Michael Roth erneut zum Vorsitzenden des Korps gewählt, da Kamerad Helmut Kersten aus persönlichen Gründen um Ablösung gebeten hatte. Gegen Ende des Jahres 2001 erlebte das Korps einen langersehnten Aufschwung in Sachen Ausbildung junger Menschen zur Musik. Patrick Roth machte den Anfang und in den Jahren 2002 – 2004 folgten  immer mehr Kinder und Jugendliche dem Ruf der musikalischen  Früherziehung. Plötzlich konnte der Spielmannszug durch konsequente Arbeit der Ausbilder Wilhelm Schmitz, Gerd Huth (Flötisten) und  Achim Schuster (Tambouren) zeitweise über 30 aktive Spielleute  verfügen, gleichwohl leider auch immer wieder mal jemand das Korps  aus beruflichen oder persönlichen Gründen verlassen hat.  Die Integration vieler junger Spielleute funktionierte hervorragend  und das Korps erlebte eine wahre Verjüngungskur.  Diese „Frischzellenkur“ sprach sich rum und die Besucher  der Schützenfeste unserer befreundeten Vereine in Pumpe-Stich, Nothberg, Stadt-Mitte, Oberröthgen, Bergrath und Dürwiss staunten, wie stark sich das Korps musikalisch und kameradschaftlich entwickelte. Selbst in der „fünften Jahreszeit“ gelang es dem Korps immer,  in entsprechender Mannstärke, die Spieltermine zu absolvieren, gleichwohl einige Spielleute in dieser Zeit auch als Karnevalisten aktiv und unterwegs sind. Die verlässliche und kameradschaftliche Art und Weise verschaffte dem Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler ein sehr hohes Ansehen bei den Vertragspartnern und Veranstaltern diverser Veranstaltungen. Die hohe Anzahl von Spielanfragen resultierte aber auch vorwiegend aus finanziellen Gründen und Interessen der Schützen- und Karnevalsvereine. Aus den Erfahrungen der „80 ziger“ Jahren klug geworden, musste den stetig zunehmenden Spielanfragen Einhalt geboten werden und es wurde eine Vielzahl von Spielanfragen eine Absage erteilt. Der Spielmannszug konzentrierte seinen Spielplan aus Heimatverbundenheit und wegen der  langen Freundschaften ausschließlich auf unsere Vaterstadt Eschweiler. Sicherlich hätte der Spielmannszug außerhalb der Stadtgrenzen das  große Geld verdienen können, doch auch aus kameradschaftlichen  Gründen und mit Rücksicht auf die Familienleben der Spielleute widerstand  man der Versuchung. In den Jahren 2001 – 2009 durchlebten die Spielleute alle Phasen der Vorfreude auf das große Jubiläum im Jahr 2010.  Der Vorstand des Korps hatte bereits seit Beginn des Jahres 2004 intern mit den Überlegungen für das Jubelfest begonnen und bis zu Beginn des Jahres 2009 ein Veranstaltungskonzept entwickelt, welches von allen Kameraden mit großer Zustimmung angenommen wurde. zurück vor
                  letzte Aktualisierung: 06.01.2017