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Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler 1910
© Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler
Persönlichkeiten und Karnevalsprinzen des Trommler – und Pfeiferkorps  der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler!  Es ist Verpflichtung und vornehmste Aufgabe zum 100 jährigen Jubiläum die Spielleute zu erwähnen, die nach dem totalen  Zusammenbruch Deutschlands 1945 unter schwersten Bedingungen den Neuaufbau wagten.  Es war und sind Spielleute die das Korps geprägt haben. Ohne die Leistungen aller Spielleute abzuwerten,  sei es dem Chronisten gestattet, einige, wenn auch verstorbene Spielleute namentlich zu erwähnen.  Dank gilt dem ersten Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Brandmeister Heinrich Rink. Der sachliche und verständnisvolle „Chef“  hat das Korps mit viel Fingerspitzengefühl durch schwierige Zeiten geführt. Heinrich Rink war nicht nur zig Jahre Vorsitzender, er bildete auch die Flötisten aus. Er gehörte dem Kops seit 1928 als Flötist an. Bis zu seinem Tod blieb er dem Spielmannszug verbunden. Jakob Breuer, Unterbrandmeister, hat sich als Flötistenausbilder auf beispielhafte Weise verdient gemacht.  Mit viel Geduld und möglichst keine Probe auslassend, hat er vielen Spielleuten das Flötenspiel beigebracht.  Aufgrund seiner Verdienste ernannte ihn der Vorstand zum Ehrenspielmann. Josef Bolz, Hauptbrandmeister, liebevoll von seinen Bekannten nur „Joe“ genannt, stand dem Korps nicht nur 30 Jahre als Lyraspieler  zu Verfügung, er war auch 10 Jahre Vorsitzender des Korps. Zeitweise vertrat er auch bei Verhinderung den Korpsführer.  Von seiner langjährigen Erfahrung profitierten bis zu seinem Tod 2001 viele Spielkameraden. Erwähnung verdient noch,  dass Joe Bolz beim internationalen Wettstreit in Bergrath den 1. Preis im Lyraspiel errang. Unvergessen in der Riege der Respektpersonen war der 2005 verstorbene Eugen (Eu) Kessels.  Es wäre müßig den Spaßmacher des Korps in all seinen Facetten zu beschreiben. Unvergessen sind die „Taufrituale“  mit denen er die „Frischlinge“ in das Korps aufnahm. Brandmeister „Eu“ Kessels war von 1947 bis 1993 im Spielmannszug aktiv.  Davon 23 Jahre als Korpsführer. Für seine Verdienste wurde er 1993 zum Ehrenkorpsführer ernannt.  Von 1974 – 1992 wurde er mehrere Male mit höchsten Auszeichnungen geehrt. Eugen Kessels war nicht nur ein großer Spielmann  und Korpsführer. Er erkannte früher als die meisten Anderen, dass die Umwelt und Natur geschützt werden müsse.  Viele Jahre brachte der Jugendobmann der Angler –und Interessengemeinschaft Lucherberger-See Jugendgruppen  –auch in Zusammenarbeit mit Schulen – dem Umwelt –und Naturschutz näher. In Zusammenarbeit mit seiner Jugendgruppe erhielt er viele Preise und Auszeichnungen von den Umweltverbänden. Bundespräsident Roman Herzog ehrte am 09.12.1998 in Bonn „Eu“ für dessen Einsatz für Umwelt und Natur aus Anlass des Tages des Ehrenamtes mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.  Ein Urgestein und Juwel des Spielmannzuges ist der heute 87 jährige Brandmeister a.D. Michael Sauer (gest. 2011)  Seine Verdienste um das Korps sind nicht hoch genug zu würdigen.  Der „gute Geist“ und Förderer des Spielmannszuges trat 1940 in den Spielmannszug ein. Als Soloflötist beim großen Zapfenstreich war der Spielmann dem Trommler –und Pfeiferkorps eine große Stütze. Mit 69 Jahren ( 1992 ) beendete der Spielkamerad seine aktive Laufzeit. Aufgrund seiner jahrelanger Tätigkeit und Vorstandsarbeit ( 1. Kassierer ) wurde Michael Sauer 1993 zum Ehrenspielmann ernannt. Wie sehr er die Kameradschaft und das Gesellige pflegte daran erinnern sich noch viele Spielkameraden. Es wäre müßig und hieße „Eulen nach Athen tragen“ die vielen schönen Stunden in seiner Hausbar niederzuschreiben. Trotzdem müssen einige Feste genannt werden. So z.B. die Oktoberfeste, die Videoaufführungen, aber auch die vielen Vorstandssitzungen die immer „feucht, fröhlich“ endeten. Der geistig noch sehr rege Spielmann kann im Jubeljahre auf eine 70 jährige Mitgliedschaft im Trommler –und Pfeiferkorps zurückblicken.  Ein nicht alltäglicher Geburtstag den das Korps zu würdigen weiß. Als langjähriges Mitglied der St. Rochus Schützenbruderschaft Eschweiler Röthgen errang er 1985 und 1987 die Königswürde und wurde 1989 Schützenkaiser. Als Ehrenmitglied pflegt er bis heute die Kameradschaft und Freundschaft zu „seinen“ Schützen.  Der Chronist bedankt sich bei Michael Sauer für die tolle Unterstützung. Ohne die vielen „Verzällsche“ die ich mit ihm führte und niederschrieb wäre die Chronik in der jetzigen Verfassung nicht so „lesenswert“ verfasst worden.  Dass Du noch lange dem Spielmannszug erhalten bleibst, wünscht Dir von ganzem Herzen, der Chronist Günter Jacquorie.  Das Trommler –und Pfeiferkorps kann sich glücklich schätzen, auch heute noch ältere Spielkameraden in seinen Reihen zu haben.  Zu ihnen gehört auch Wilhelm Schmitz. Seine reiche Erfahrung gibt er gerne an die jungen Spielleute weiter. Seine ruhige und  sachliche Wesensart machten ihn zu einem geschätzten Spielmann. Wilhelm Schmitz trat 1971 als Tambour in das Korps ein. 2006 schied er als Aktiver aus. Für seine Verdienste um den Spielmannszug wurde er bei  einer Verabschiedung 2006 zum Ehrenspielmann ernannt.  Wie karnevalistisch das Korps vorbelastet ist, beweist die Tatsache, dass u.a. zwei Karnevalsprinzen aus ihren Reihen hervorgingen.
                  letzte Aktualisierung: 06.01.2017