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Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler 1910
© Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler
Von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler bekam das Korps als Geburtstagsgeschenk von dem Wehrführer zehn neue Querflöten geschenkt. Neben den Angehörigen des Korps erhielten noch Hans Jagdfeld und die Herren Breuer, Schleip, Christ, Brandt und Plum die Ehrennadel. Korpsführer Peter Hillenberg wurde zum Ehrenkorpsführer ernannt. Fabrikant Karl Rüsges, der sich im besonderen Maße für das Korps verdient gemacht hatte, erhielt ein Präsent. Nachdem die befreundeten Korps, die Karnevalsgesellschaften, das DRK Eschweiler, die Schützenbruderschaften durch ihre Vertreter gratuliert hatten, war es den Damen des Jubiläumskorps vorbehalten, dem Spielmannszug einen Wimpel zu schenken. Vorsitzender Heinrich Rinck dankte im Namen des Geburtstagskindes und versicherte, dass man die Geldgeschenke für ein neues Banner aufbewahren wolle. Ein großes Treffen der Feuerwehr-Musikzüge und der Trommler- und Pfeiferkorps war für den 15. September 1968 seitens der obersten Leitung des Feuerwehrverbandes NRW organisiert worden, an dem auch der Musikzug der Feuerwehr des Amtes Langerwehe unter Leitung von Obermusikzugführer Hans Jagdfeld und das Trommler- und Pfeiferkorps der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler unter Leitung von Franz Herpers sen. in starker Besetzung teilnahmen. Durch anhaltenden Regen konnte das schon um 9.00 Uhr beginnende Programm in der vorgesehenen Form nicht durchgeführt werden. Das geänderte Programm wurde in der großen Essener „Grugar-Halle“ vor vielen tausend Zuschauern abgewickelt. Es war ein Leckerbissen für das Musikbegeisternde Publikum. Beim Frühkonzert spielten auch die Langerweher und das Eschweiler Korps. Beide wurden wegen ihrer vorzüglichen Disziplin und ihres musikalischen Könnens vom Publikum begeistert gefeiert und zu Zugaben aufgefordert. Das gleiche wiederholte sich beim Spätkonzert, als die beiden Spielzüge auf die Bühne beordert wurden und vereint ihr großes musikalisches Können unter Beweis stellten. Nach diesem zweiten Auftreten gab es nicht enden wollenden Beifall. Zum Schluss spielten über tausend Musiker den Marsch „Alte Kameraden“. Im Anschluss daran wurde jedem teilnehmenden Musikzug ein Erinnerungswimpel an diesen denkwürdigen Tag überreicht. Nach dem unvergesslichen Ereignis im September 1968 in der Essener Grugar- Halle gestaltete das Korps mit Familien, Freunden und Gönnern im Februar 1969 im Hotel „Ewige Lampe“ (Nachfolger war das Siedhof` sche „Centrone“) Röthgenerstrasse, einen karnevalistischen Kameradschaftsabend. Dem Vorstand war es gelungen, einige bekannte Eschweiler Karnevalsgrößen für die „Bütt“ zu arrangieren. Auch konnten einige „Eigengewächse“ ihr Können zeigen. Der Abend war ein Erfolg. Nach einer Sammlung für das Kreisaltersheim, welches von den Spielleuten am Karnevalssonntag seit Jahren besucht wurde, dankte der Vorsitzende „Jöe“ Bolz dem Ehrenvorsitzenden Heinrich Rinck für die gute Sitzungsleitung. Das Trommler- und Pfeiferkorps feierte am 17. Oktober 1970 im Burghof, Burgstrasse sein 60 jähriges Bestehen. Unter den zahlreichen Ehrengästen - vom Ehrenvorsitzenden Heinrich Rinck begrüßt- waren B ü r g e r m e i s t e r Wilhelm Gourissen, Stadtdirektor Bernhard Sperlich (Schirmherr), die Eschweiler Feuerwehr mit Wehrführer Hubert Kaldenbach, die Feuerwehr Weisweiler, die Abordnungen mehrerer Schützenbruderschaften, das DRK sowie Stadtverordnete und Bedienstete der Stadtverwaltung. Der große Festkommerz wurde musikalisch unterstützt von dem Trommler- und Pfeiferkorps unter Leitung von Franz Herpers sen., dem Musikzug des Amtes Langerwehe unter dem Dirigat von Hans Jagdfeld, das Erste Eschweiler Akkordionquartett, Leitung Hans Schmitz und das Fanfarenkors der „Blauen Funken Artillerie“ unter Herbert Bauer. Neben den musikalischen Verpflichtungen 1971, z. B. Schützenfeste unternahm man nach einer „Pause“ wieder einen Familienausflug an den Rhein (Boppard). Ein Ereignis verdient besonderer Erwähnung. Nach langer Zeit nahmen die Spielleute erstmalig wieder an einem internationalen Wettstreit teil. Anlass war das zwanzigjährige Bestehen des Trommler- und Pfeiferkorps Eschweiler-Bergrath im Mai 1971. Man war so gut vorbereitet, dass auf Anhieb drei erste Plätze erreicht wurden und zwar im Lyraspiel, im Festzug und im Gesamtbühnenspiel sowie als „Sahnehäubchen“ den Ehrenpreis der Korpsführer. Mit einem Konzert im Neuerbauten Musikpavillion (heute Peek & Cloppenburg) im Stadtgarten Marienstrasse verabschiedete sich das Korps von einem erfolgreichen Jahr 1971. Durch den plötzlichen Tod von Korpsführer Franz Herpers jun. wurde EugenKessels am 18. Februar 1972 einstimmig zu dessen Nachfolger gewählt. Im Mai 1972 fand ein Familientag im neuen Vereinslokal bei Bärbel Szawalla und Willi Schoofs, Jägerspfad, statt. Nach einer Wanderung war man noch einige Stunden bei Kaffee und Kuchen in fröhlicher Runde zusammen. Ein freudiges Ereignis war auch die Heimkehr der „Verlorenen Söhne“ der Feuerwehr, sprich Musikzug, von Langerwehe nach Eschweiler mit 30 gestandenen Musikern. Im Telegrammstil sollen  die weiteren Veranstaltungen, Auftritte und Ausmärsche von 1973 – 1979 aufgezählt werden. Das Korps kam seinen Verpflichtungen bei den Schützenfesten in Stadt- Mitte, Oberröthgen, Pumpe-Stich, Eschweiler- Ost, Weisweiler und in Bergrath nach. Zu Karneval spielte man für die KG Eschweiler Scharwache (über 40 Jahre), KG Narrenzunft Pumpe Stich (30 Jahre), Rote Funken Artillerie und neuerdings für die Prinzengilde Bergrath. Der Presse vom Februar 1976 entnehmen wir: „ Nicht nur die Karnevalsgesellschaften und ihre Anhänger sind in diesen Wochen närrisch. Auch sonst von der Zweckbestimmung her gar nicht „frohe“ Vereine lassen sich von den Stimmungswogen „fort tragen“. Als Beispiel einer Zweckentfremdung wird das Trommler- und Pfeiferkorps der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler genannt. Anlass: Die karnevalistischen Abende im Vereinslokal Szawalla. Weitere Schlagzeilen beweisen, dass das Korps viel karnevalistisches Blut in den Adern hat. So schrieben die Eschweiler Nachrichten in der 70er Jahren u.a.  „…die Waldgaststätte Szawalla stand Kopf“ oder „Fröhlichkeit und Narretei waren Trumpf“ oder „…die Waldgaststätte Szawalla  fest in Narrenhand“. Bei allen karnevalistischen Veranstaltungen stand immer einer im Mittelpunkt: Der erste Vorsitzende Heinz Wings. Er war verantwortlich für die Organisation und das Programm. Beides gelang ihm immer mit großer Bravour. (s. Presse) Höhepunkt aller karnevalistischer Veranstaltungen waren die Besuche der amtierenden Prinzen mit großem Gefolge. Dass die Sitzungen, die korpsintern waren, von den Mitgliedern in Kostümen besucht wurden, versteht sich von selbst. Die Karnevalsabende wurden durch Büttenreden und Gesangsvorträgen bekannter und weniger bekannter Büttenasse verschönert. Zum Schluss des offiziellen Teils wurde traditionsgemäß eine Sammlung für die alten und kranken Heimbewohner des Kreisaltenheimes, Johanna-Neumannstr., durchgeführt. Zum Karnevalssonntag erfreute dann das Korps, wie in all den Jahren vorher, die Bewohner des Heimes mit einem musikalischen Karnevalsgruß. Es wurde auf jeder Etage musiziert. Im Gefolge der Spielleute befanden sich deren Frauen und Bräute, die während des Spiels Kamellen und andere Leckereien von dem gespendeten Geld verteilten.
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                  letzte Aktualisierung: 06.01.2017
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