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Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler 1910
© Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler
In guter Erinnerung bleiben aber auch die Karnevalsauftritte in Köln-Buchforst und Köln-Pulheim. Mit Ausflügen verbunden waren die Besuche bei den Gartenfreunden „Feierabend“ in Leverkusen-Bürrig, den Gartenfreunden  „Burgloch“ in Leverkusen Opladen und den Gartenfreunden „Bernlacke“ die bei ihren Festen musikalisch von dem Korps unterhalten wurden. Einer guten Tradition folgend spielte das Korps zu den Stadtgartenkonzerten und den Musikwochen und begeisterte mit ihrem Spiel die Zuhörer. Anmerkung: Auf Stadtratsbeschluss wurde der Musikpavillion am 6. September 1980 abgerissen. Der Grund waren ständige Reparaturen, verursacht durch Jugendliche, die dort ihr Unwesen trieben. Bei Turnieren in Stetternich, Neu Lohn u.a.m. sowie zwei Auftritte bei den Weltmusikspielen in Kerkrade (Niederlande) feierte das Korps schöne Erfolge. Besondere Erwähnung verdient der Wettstreit beim internationalen Musikfest im August 1974 in Mariadorf,an dem 26 Korps teilnahmen. Für den Auftritt während des Fest zuges erhielten die Spielleute den Ehrenpreis und schnitten damit von allen Korps am besten ab. In der A-Klasse wurde das Korps mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Das Jahr 1980 begann mit einem karnevalistischen Abend im Vereinslokal Szawalla. Nachdem der Vorsitzende Karl Heinz Krott mit einigen Worten die Sitzung eröffnet hatte, folgte ein kurzweiliges Programm mit anschließendem Tanz. Mit Schlagzeilen in der lokalen Presse: „70 Jahre Freude am klingendem Spiel“ oder „70 Jahre rundum gern gesehen“ feierte der Spielmannszug 1980 sein 70 jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass fand im Saal des Bürgerhofs Flatten-Kern an der Röthgenerstr. eine Jubiläumsveranstaltung statt, zu der Vorsitzender Karl Heinz Krott als Ehrengäste Landrat Helmut Schwartz, Bürgermeister Friedrich Koch und den Leiter der Eschweiler Feuerwehr Hubert Kaldenbach begrüßte. Abordnungen befreundeter Vereine und Gesellschaften unterstrichen ihre gute Zusammenarbeit und die Freundschaft mit dem Korps. Herzlich und verdient war das Lob, das dem Spielmannszug gezollt wurde, auch durch die Repräsentanten von Stadt und Kreis. Beifall gab es bei einigen Ehrungen von aktiven Spielleuten für langjährige treue Mitgliedschaft. Das Jubiläum wurde auch zum Anlass genommen, die bewährten Spielleute Jakob Breuer und Willi Heuser zu verabschieden. Lob und Anerkennung gab es auch für einige Damen, die die Bestrebungen ihrer Männer im Interesse der Allgemeinheit unterstützt haben. Ein buntes Programm mit einem Zauberkünstler, einer Tanzgruppe, einem Fanfarentrompeterkorps  und den „Blötschköpp“ schloss den offiziellen Teil ab, ehe man noch etliche Stunden bei Tanz, Musik und einer Tombola verbrachte. Bestens vorbereitet auf die Karnevalszeit ist der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr. Dies zeigte nicht nur der karnevalistische Abend 1981 sondern auch ein bunter Musikabend, zu dem das Korps ins Vereinslokal eingeladen hatte. Schmissige Rhythmen, bekannte Karnevalslieder und Weisen zum Mitschunkeln beherrschten die Szenerie, in der auch Prinz Norbert I. (Norbert Weiland) mit seinem Gefolge verweilte. Bei einem Freundschaftstreffen in Alsdorf-Höngen gewann das Korps im Juli 1981 den ersten Preis im Vorbeimarsch. Im September  1981 feierte das Trommler- und Pfeiferkorps Kinzweiler sein 50 jähriges Bestehen. Unter den tausend Musikern waren auch die Spielleute der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler. Sie holten sich für den schneidigen Vorbei marsch den Ehrenpreis. Beim Solistenwettbewerb für Flötisten errang Karl Heinz Krott in der Seniorenklasse den 1. Preis. Michael Roth erspielte sich in der Schülerklasse bei den Tambouren den 1. Preis. Anlässlich des Eschweiler - Altstadtfestes 1981 stellte sich das Trommler- und Pfeiferkorps erstmalig in der neuen zünftigen Südstaaten Uniform dem Publikum vor. Diese Uniform wird seitdem in der Karnevalszeit getragen. Der Jahresausflug vom 2. – 4. Oktober 1981 führte die Korpsfamilie in denLuftkurort Loffenau im Schwarzwald. Mit Instrumenten und etwa 40 Begleitpersonen traten 24 Spielleute die Reise an. Unterbrochen wurde die Fahrt in Heidelberg, wo eine Stadtbesichtigung unternommen wurde. Doch nicht nur zur Entspannung reiste das Korps in den Schwarzwald. Umfangreich war auch das Programm. Man musizierte auf der Landesgartenschau in Baden-Baden. Bei einem Musikwettbewerb in der Bäderstadt erlangten die Spielleute unter Leitung von Eugen Kessels den ersten Preis. Es folgten weitere Auftritte in der Innenstadt Baden- Badens, die in der Bevölkerung großen Anklang fanden. In Loffenau selbst übernahm man die Gestaltung eines bunten Abends, in dessen Verlauf 4 Spielleute nach alter Tradition getauft wurden. Den Sonntag begann man mit einem musikalischen Wecken. Die Bewohner des Luftkurortes kannten die hier übliche Sitte nicht, umso mehr waren sie von diesem frühen Spektakel begeistert. Nach einem Abschiedskonzert trat das Korps in den Mittagsstunden die Heimreise an. Als Botschafter in Sachen Musik hatte der Spielmannszug im Süden Deutschlands einen guten Eindruck hinterlassen. Nach intensiver Vorbereitung nahm das Korps 1982 zum ersten Mal am Wertungsspiel des Landesfeuerwehrverbandes NRW in Hamm teil, wo man die Silbermedaille entgegen nehmen konnte. Am 17. Juni 1982 – Tag der Deutschen Einheit – trafen sich die Spielleute mit „Kind und Kegel“ im Vereinslokal Szawalla um den Stadtwald zu  erforschen. Nach einer Pause, verbunden mit einem Picknick, begann für die Kinder eine  Vielzahl von Spielen. Die Erwachsenen ließen es sich nicht nehmen einen  Kletterturm zu „erstürmen“. Zur Kaffeezeit kehrte man zum Vereinslokal zurück, wo  Kaffee und Kuchen auf die Damen wartete. Nachdem dann in den Abendstunden sich die Kleinsten in die Obhut des Sandmännchens begaben, fand eine bis in die Nacht dauernde Grillparty statt. Alle waren sich einig, dass die Veranstaltung der Geselligkeit und der Kameradschaft diente,  beides Hauptbestandteile des Vereinslebens, eine wiederholungswürdige, gute Sache war. Zur Vorbereitung auf das bevorstehende Landeswertungsspiel des Landesfeuerwehrverbandes NRW in Neunkirchen-Seelscheid trat das Korps auf dem SPD Sommerfest „West“ im Patkohl auf. Es wurde beste musikalische Unterhaltung geboten. Am 23.September 1984 konnte der Spielmannszug, trotz anstrengender Spielsaison auf dem Wertungsspiel des LFV NRW in Neunkirchen- Seelscheid nach großartigem Spiel verdient die erste Goldmedaille in der  Vereinsgeschichte erlangen.  Zu diesem Zeitpunkt konnte keiner ahnen, dass dies der Beginn einer langen Erfolgsgeschichte sein würde. Zum Abschluss eines erfolgreichen Spieljahres 1984 wurde im Partykeller des Ehrenspielmann Michael Sauer ein zünftiges Oktoberfest für das Korps,  Freunde und Gönner gefeiert. Das Jubiläumsjahr 1985 begann traditionsgemäß mit dem  Karnevalistischen Abend im Vereinslokal Szawalla, bevor sich alle Spielleute nur noch auf das bevorstehende Jubiläumsfest zum 75 jährigen Bestehen konzentrierten.
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                  letzte Aktualisierung: 06.01.2017
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