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Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler 1910
© Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr Stadt Eschweiler
Die Ereignisse der Jahre 1990 – 2000 Bis 1989 nahm das Trommler- und Pfeiferkorps noch an den Landeswertungsspielen des Landesfeuerwehrverbandes NRW mit großem Erfolg teil. (s. die „Goldenen 80er Jahre“) Nachdem die Mitglieder sich 1990 entschieden hatten, keine großen Wettbewerbe mehr zu bestreiten, wurde der Spielplan 1990 auf die lokalen Feste verlegt.   Es konnten 6 Schützenfesttermine wahrgenommen werden. Der Bruderschaftstag der Schützen im Bezirksverband Eschweiler, das Freundschaftstreffen in Eilendorf, die Festzüge in Lichtenbusch und Kinzweiler, der Wettstreit in Hehlrath und Inden/Lucherberg sowie das Stiftungsfest des Spielmannszuges Blau-Weiß Röthgen waren weitere Höhepunkte in der Vereinsgeschichte. Trotz der vielen Termine kam der gemütliche Teil nicht zu kurz. So wurde das 90 jährige Jubiläum im Rahmen eines Oktoberfestes (in Michels Bar, bei Michael Sauer) gefeiert. Außerdem fanden der jährliche Wandertag und die Weihnachtsfeier mit den Familien statt. Nach langer Zurückhaltung öffnete sich der Spielmannszug 1991 dem karnevalistischen Spiel. Bei erfreulichen Auftritten z.B. bei der Galadamensitzung der KG „Klee Oepe Jonge“ und beim karnevalistischen Abend der Germania Bogenschützen Pumpe-Stich waren die Spielleute gern gesehene Gäste. Zu Weiberfastnacht, Rathauserstürmung und Rosenmontag nahm die KG Narrenzunft Pumpe-Stich gerne die Dienste des Trommler- und Pfeiferkorps zur musikalischen Begleitung an. Der Spielplan wurde des Weiteren durch die musikalische Mitgestaltung bei 5 Schützenfesten erweitert. Außerdem spielte man bei dem Jungenspiel „Nassau“ in Broichweiden und nahm an einem Wettstreit in Kinzweiler teil. Ein besonderer Höhepunkt des Jahres 1991 war die Übergabe eines eigenen Proberaumes auf der Feuer- und Rettungswache am Florianweg. In unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit hatten die Spielleute einen großen Kellerraum in der neuen Feuerwehrwache in Eigenleistung hergerichtet und zu einem vereinseigenen multifunktionalen Probe- und Gesellschaftsraum umgebaut. Der Spielplan 1992 sah vor, dass man auf den verschiedensten Veranstaltungen der KG Klee Oepe Jonge und der KG Narrenzunft den Verpflichtungen nachkam. Die Schützenfeste in Stadt Mitte, Oberröthgen, Röthgen sowie Pumpe-Stich und der Umzug in Bergrath waren feste Termine. Die Teilnahme am Festzug der Feuerwehr Gereonsweiler und das 100 jährige Jubiläum des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler waren eine Selbstverständlichkeit; ebenso das Freundschaftstreffen mit den Röher Spielleuten. Im familiären Bereich veranstaltete man wie in jedem Jahr einen Wandertag, ein Sommer- und Oktoberfest, sowie der nochmalige Versuch eines Kostümfestes. Neben den üblichen Spielterminen 1993 zu Karneval und Schützenfest im Eschweiler Stadtgebiet lud man die gesamte Korpsfamilie zu einem zweitägigen Ausflug ins ATG-Heim nach Mulardshütte ein. Nachdem das Korps das RWE besichtigt hatte, fand am 24.10.1993 im vereinseigenen Proberaum auf der Feuerwehrwache die Vollversammlung statt. Bei dieser Versammlung mit Neuwahlen des Vorstandes fand ein Generationswechsel im Korps statt. Zum neuen Vorsitzenden wurde Michael Roth gewählt. Der stellv. Korpsführer Johann Krott übernahm die musikalische Führung des Korps vom langjährigen Korpsführer Eugen Kessels. Dieser wurde auf Grund der langjährigen Verdienste für das Korps, aber auch in der Eigenschaft seiner 23 jährigen Tätigkeit als Korpsführer zum Ehrenkorpsführer ernannt. Geschäftsführer wurde Achim Schuster, der auch als stellv. Korpsführer Verantwortung übernahm. Komplettiert wurde der geschäftsführende Vorstand durch die Wahl von Josef Frings zum 1. Kassierer. Das ereignisreiche Jahr schloss  mit den Martinsumzügen und der Weihnachtsfeier für die ganze  Korpsfamilie. Der Spielplan 1994 umfasste 30 Termine. Er begann am 2. Februar  mit dem Spiel beim Damennachmittag der KG Narrenzunft und endete mit der Weihnachtsfeier im Dezember. Bei den vielen Terminen fand man dennoch Zeit und Muße, sich auf die Kameradschaft und die Familien zu konzentrieren. So fand Fastnachtsdienstag erstmalig ein eigener Dienstagstreck statt. Er sollte als Ersatz für den vereinsinternen Kostümball, der mangels Interesse ausgefallen war, dienen. Erwähnung verdient auch die sehr gut gelungene Fahrradtour der Korpsfamilie. Mit 38 Terminen 1995 war das Korps erneut voll ausgebucht und die Grenze der Belastbarkeit für Familie und Korps erreicht. Der eigentliche Höhepunkt des Jahres 1995 war das 85 jährige Jubiläum des Korps, das vom 27. August – 28. August in den Hallen der Feuer- und Rettungswache am Florianweg begangen wurde. In der ausgeräumten und festlich geschmückten Fahrzeughalle hatten sich viele Ehrengäste und Besucher eingefunden. Der 1. Vorsitzende Michael Roth konnte neben den Vertretern des Kreisfeuerwehrverbandes, den Stadtbrandmeister a.D. Hubert Kaldenbach, Bürgermeister und Schirmherr Manfred Esser, die Fraktionsvorsitzenden aller im Rat der Stadt Eschweiler vertretenden Parteien und viele befreundete Vereinsvertreter begrüßen. Nach der Jubilarehrung und den Festreden endete der offizielle Teil. Mit einem verlängerten Frühschoppen, bei Tanz, Unterhaltung und Geselligkeit und einer großen Verlosung endeten die Feierlichkeiten am 28. August. Es war eine rundum gelungene Jubiläumsveranstaltung. Unter dem Motto: „Verdienter Lohn für sehr viel Arbeit“ fuhr der Spielmannszug, wie schon erwähnt, in der Zeit vom 15. – 17. September mit der gesamten Korpsfamilie ins nahe gelegene Obermaubach. Der Eschweiler Kanu-Club hatte für den Aufenthalt der Korpsfamilie ihr Klubheim zur Verfügung gestellt. Nach einer anstrengenden aber dennoch sehr schönen Spielsaison kamen die Spielleute ihrem Grundsatz, Geselligkeit und Kameradschaft zu pflegen, in vorbildlicher Weise nach. Es war aber auch gleichzeitig ein Dankeschön an die Familienangehörigen für die vielfache Unterstützung und Organisation des Jubelfestes. Das Jahr 1996 war für die Spielleute ein Problemjahr. Der Vorstand beklagte die mangelnde Spiellust, das Proben und die Kameradschaft. In einer Erklärung des Vorsitzenden Michael Roth hieß es u.a. „Auf Grund der Disziplinlosigkeit ist eine gereizte Stimmung und Unzufriedenheit erkennbar, die die Spielfähigkeit des Korps in Frage stellt. Tatsächlich mussten einige Termine wegen fehlender Spielleute abgesagt werden. 1996 konnten nur noch 19 Termine wahrgenommen werden. Wie in jedem Verein war auch bei den Spielleuten nicht alles „Gold was glänzt“. Nachdem jeder den Ernst der Sache erkannt hatte, gelobte man Besserung und man besann sich des großen Ansehens, das man in der Stadt aber auch im großen Umfeld hatte. Nach dem Motto: „Ein Gewitter reinigt die Luft“ ging das Korps aus dieser Krise gestärkt hervor und der Spielplan 1997 wurde auf Beschluss aller Spielleute auf das Wesentliche eingeschränkt. Bis auf weiteres sollten nur die Fastnachts- und Schützenfesttermine wahrgenommen werden. Dies kam allen Spielleuten zu Gute und der familienfreundliche Terminplan sorgte für so große Zufriedenheit innerhalb der Korpsfamilie, dass man trotz der gefährlichen Situation aus dem Jahre 1996 bereit war, einer weiteren Schützenbruderschaft aus Eschweiler Unterstützung zu gewähren. Im Juli 1997 erklärte der Spielmannszug Eschweiler-Bergrath seine Spielunfähigkeit und bat 4 Wochen vor dem Schützenfest in Bergrath um Unterstützung bei der musikalischen Gestaltung für das Schützenfest. Gemeinsam mit 5 Spielleuten des Spielmannszuges Bergrath konnte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr in einer Gesamtstärke von 21 Spielleuten das Schützenfest in Bergrath spielen, obwohl durch Urlaub eigene Kräfte ausgefallen waren und der geplante Familienwandertag somit ausfallen musste. Aus dieser einmalig angedachten Notlösung entstand eine sehr intensive und gegenseitige Freundschaft, und sicherlich darf auch an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass sich der damalige Brudermeister aus Bergrath, Günter Winden, erstmal an die „ herzlichen Gepflogenheiten“ der Spielleute von der Feuerwehr gewöhnen musste. Ein dreitägiger Familienausflug nach Grefrath rundete ein gelungenes Jahr 1997 ab.
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                  letzte Aktualisierung: 06.01.2017